Kapitel 1 unserer Reihe “Internet unterwegs”: Bring Your Own Hotspot, oder Papas Smartphone wird zum Router.  

Diese Lösung ist immer noch besser als ganz offline zu sein…

Wäre da nur nicht der Blech-/Alu- und Styropor-Bunker in Form eines Wohnwagens oder Reisemobils, den wir vom Nordkap bis an die Adria mitschleppen um darin zu schlafen.

Smartphone als Hotspot

Der Aufbau des Freizeitfahrzeuges macht durch die hohe Signaldämpfung im Innenraum eine brauchbare (Daten-)Verbindung gerade in ländlichen Gegenden fast unmöglich.

Und die Roaming-Thematik im Ausland ist dann ja auch noch da. Dann bekommt eben der deutsche Mobilfunk-Riese das Eis-Geld unserer Kinder. Momentan auch keine Lösung…

Hier der Aktuelle Stand zum Thema EU-Weitem Roaming: klick mich

 

Achtung Datenverbrauch beim eigenen Hotspot!

Aber auch hier sollte man nicht vergessen: Reicht zuhause 1 GB monatlich im Alltag für ein Gerät aus, dann vervielfacht sich mit jedem weiteren mit dem Hotspot verbundenen Gerät der Datenverbrauch. Also 4 Geräte oder Benutzer wollen dann mindestens 4-5 GB zur Verfügung haben, und das der Erfahrung nach für 1-2 Wochen!

Wer mehr über den Datenverbrauch einzelner Apps nachlesen will, kann sich hier genauer informieren.

Fazit: weder die Akkulaufzeit noch die Bandbreite (Geschwindigkeit) von Papis Smartphone-Hotspot sind berauschend, wenn die gesamte Reisegruppe mit surft.

In diesem Zusammenhang: WISP Router oder “wie fange ich das Internet vom Campingplatz ein?” 

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In einigen Campingforen wird oft das Einfangen oder Verstärken des platz-eigenen W-Lans als Allheilmittel propagiert.

Unzählige Lösungen von der Fertiglösung (WISP Router), bis zum Bastelprojekt mit Raspberry Pi und Ikea Schüssel (ernsthaft!) als Richtantenne sind dort im Umlauf.

Grundsätzlich versuchen alle Lösungen das platzeigene Internet per W-Lan abzugreifen und verteile es anschließend wieder mittels eigenem W-Lan auf die Endgeräte.
Bis auf die Kostenthematik bleibt das vorher beschriebene Problem des Datenengpasses in der Hauptsaison.

Wo nichts ankommt kann auch nichts verteilt werden!

Der Offseasoncamper mit Empfangsproblemen am Platzende, kann aber damit glücklich werden. Da der Konfigurationsaufwand nicht jedermanns Sache ist, ist dies auch nur eine Lösung für IT-affine Camper. Grundsätzlich ist das aber eine gute optionale Erweiterung für den Router in Stufe 4.


Einleitung: Internet unterwegs

Kapitel 1: Bring Your Own Hotspot, oder Papas Smartphone wird zum Router.

Kapitel 2: Der Wunder-Hosentaschen-Router

Kapitel 3: “Richtiger” LTE W-Lan Router mit externer Antenne

Über den Autor

René Belmega
Gast-Autor

Name: Rene Alter: Baujahr 1977, in 3. Generation Ganzjahrescamper ;-) Lieblingsreiseziele: Alpen mit viel Schnee & Sonne- Adria im Frühsommer Freizeitfahrzeug: Wohnwagen & Bus Hobbys: Camping, E-Bikes und alles was blinkt oder Stecker hat und fährt Beruf: Irgendetwas mit IT ;-)

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