Ernährung unterwegs: Campen heißt Aktivurlaub und Aktivität ist gesund. „Eine gesunde Lebensweise macht Spass“ ist das Motto von Dr. med. Carl Meißner M. Sc. Ernährungsmediziner und Ernährungstherapeut.

Wer morgens nur sehr schwer aus dem Bett kommt und abends Problem hat, einzuschlafen zu können, dem könnte eines helfen: Campen. Das sagen US-Wissenschaftler von der University of Colorado in Boulder. Mehr Sonnenlicht – mit diesem einfachen Rezept lassen sich Schlafstörungen und deren wahrscheinlich auch deren gesundheitliche Folgen mildern, wie US-Forscher berichten. Ihre Studie habe gezeigt, dass sich dies schon mit einer Woche Camping-Urlaub in der Natur erreichen lasse.

Neben der Aktivität und der Freiluftatmosphäre spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle beim Thema Gesundheit. 75 % der ernährungsbedingten Krankheiten lassen sich durch richtige und gesunde Ernährung verhindern.

Hier spielt die Mediterrane Ernährung eine entscheidende Rolle:

Vorwort

Schon in den 50er Jahren zeigte die “Sieben-Länder-Studie”, dass die Menschen aus dem Mittelmeergebiet wesentlich geringere Neigung zu Herz-Kreislauf-Krankheiten und eine höhere Lebenserwartung aufwiesen als jene aus den USA und Nordeuropa. Diese Ergebnisse beruhen nicht allein auf unterschiedliche genetische Dispositionen oder sind durch den Lebensstil allein erklärbar. Wir wissen, dass unsere westeuropäische Ernährungsweise die Entstehung von Bluthochdruck, Übergewicht und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und wahrscheinlich auch von einigen gewichtsinduzierten Krebsarten beeinflusst und fördern kann.

Deshalb, sollte es unser Ziel sein eine Kostform zu finden, welche im Rahmen der Prävention in Hinblick auf ernährungsbedingte Erkrankungen wirkt. Diese muss aber alle Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden: Praktikabilität, geschmackvoll und ausgewogen nach den Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin.
In diesem Kontext gewinnt die mediterrane Ernährung zunehmend an Bedeutung.

Kapitel 1: Die Mediterrane Ernährung

Kapitel 2: Gesundheitsfaktoren der mediterranen Ernährung

Kapitel 3: Ernährungstips für unterwegs

Kapitel 4: Rezeptvorschlag – Pasta mit Lachs

Fazit

Einzelne Faktoren der mediterranen Kost bewirken einzeln betrachtet keinen nennenswerten Effekt in Hinblick auf Gesundheitsprävention oder Verbesserung des Gesundheitszustandes.

Vielmehr wird davon ausgegangen, dass sie erst in ihrer Gesamtheit durch ihr Zusammenspiel eine protektive Wirkung entfalten. Ein zusätzlich positiver Effekt geht von der freudigen Lebensweise der Mittelmeerbewohner aus. Freude und Zeit beim Essen sowie die tägliche Mittagspause führen zu großer Entspannung während und nach den Mahlzeiten.

Die Bevölkerung der mediterranen Gebiete in den 60er Jahren zeichneten sich außerdem gewöhnlich durch Ihr Idealgewicht und auf Grund täglicher körperlicher Arbeit durch viel Bewegung aus.

Diese, so wichtige, regelmäßige aktive Betätigung verbessert die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und unterstützt das physische, psychische und soziale Wohlbefinden.
Zusammenfassend kann durch den mediterranen Ernährungs- und Lebensstil eine Prävention bzw. Verbesserung folgender Krankheitsbilder erzielt werden:

  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel)
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Krebs
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Osteoporose (Knochenbrüchigkeit)

Ich als Ernährungsmediziner und Ernährungstherapeut empfehle, eine sinnvolle Auswahl von Nahrungsfetten zu treffen, was eine Senkung der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin und eine Erhöhung der Aufnahme einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren bedeutet. Für den Verbraucher sind jedoch spezielle Nährstoffempfehlungen zu theoretisch und wenig praktikabel. Lebensmittelempfehlungen und Rezeptvorschläge sind dagegen in der Praxis einfacher umzusetzen.

Euer

Dr. med. Carl Meißner

M. Sc. Facharzt für Allgemeinchirurgie, Ernährungs- und Notfallmediziner, Leitender Notarzt, Lymphologe, Ernährungstherapeut

 

 

 

Über den Autor

Carl Meißner

Facharzt für Allgemeinchirurgie, Ernährungs- und Notfallmediziner Leitender Notarzt, Lymphologe, Ernährungstherapeut (FH)

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