Das Bandbreiten-Dilemma auf dem Camping Platz, oder wieso man zehn Euro pro Nase berappen soll und dann nicht mal eine WhatsApp verschicken kann. Internet unterwegs – das ewige Thema.

  • Grenzenlose Freiheit
  • tolle Sonnenuntergänge
  • aber wo zum Teufel ist der nächste Fahrradladen?

Ok, dann schnapp ich mir üblicherweise mein Smartphone und… Mist: Roaming-Alarm!

Extra an der Grenze habe ich mir großzügige 50 MB per SMS zu gebucht und nach dem Einschalten kamen 5 Benachrichtigungen von Facebook, ein paar alberne Videos der Kumpels per WhatsApp und 3 Kilometer nach der Grenze ist das Reise-Datenpaket bereits verbraucht. So kann es nicht weitergehen! Bei den Mobilen Daten hört die grenzenlose EU Gemeinschaft dann irgendwie doch hinter Kiefersfelden auf.

Das haben natürlich viele Campingplatzbetreiber erkannt, und eine weitere lukrative Einnahmequelle neben dem Kettcar-Verleih entdeckt: Internet beim Camping.

WiFi als Service für die Gäste in allen Geschmacksrichtungen:

  • Von kostenlos und ultra-lahm
  • über “nur neben der Schranke an der Rezeption verfügbar”
  • bis Highspeed WiFi am Strand für zehn Euro pro Endgerät und Tag.

Ok zehn Euro für Internet – wenn’s denn tut, kein Problem!

So kann das Voucher (Zettel mit den Zugangsdaten) in der Familie durchgereicht werden. Wäre da nicht das Blöde, dass die W-Lan-Systeme manchmal das Voucher mit dem ersten Gerät einmalig “verheiraten”.

 

Internet im Camper

Pech, wenn man dann unwissend, das italienische kleingedruckte im Ordner an der Rezeption nicht gelesen hat…
Papas Notebook ist nun für immer und ewig die Familien-Kommandozentrale!

Bis dann tatsächlich der Familien-eigene Gerätepool mit dem Tor zur Welt verbunden ist, kann es sehr belastend für die Urlaubskasse und Nerven sein.
Und vor die Wahl, Eis oder Daten fürs mobile Endgerät, möchte man dann die Reisegruppe lieber nicht stellen.

Trotzdem stehen alle Plätze technisch betrachtet vor dem gleichen Problem wie eine größere Uni: Um 8.30 wollen alle gleichzeitig Poolbilder hochladen oder nach dem nächsten Fahrradladen googeln. Während sie in der Schlange der Brötchenausgabe stehen. Betriebssystem und App-Updates sind irgendwie auch noch da und dann geht nichts mehr!

Nicht mal mehr WhatsApp findet eine stabile Serververbindung.

Also muss eine zuverlässige und bezahlbare Alternative für’s Internet beim Camping her, die auch in der Hauptsaison funktioniert, um den “Datenfrieden” wiederherzustellen.

Auch hier sollte man nicht vergessen, reichen 1GB im Alltag für ein Gerät oftmals aus, vervielfacht sich mit jedem weiteren Gerät der Datenverbrauch:
Also 4 Geräte/Benutzer wollen dann mindestens 4-5 GB zur Verfügung haben. Und das unserer Erfahrung nach pro Woche. Da ja im Urlaub ausschließlich mobile Daten verwendet werden.

Nachfolgend haben wir exemplarisch Kapitel beschrieben, die ich uns das BORN2CAMP-Team als Camper in den Letzten Jahren durchlaufen haben.

Kapitel 1: Bring Your Own Hotspot, oder Papas Smartphone wird zum Router.

Kapitel 2: Der Wunder-Hosentaschen-Router

Kapitel 3: “Richtiger” LTE W-Lan Router mit externer Antenne

 

 

 

Über den Autor

René Belmega
Gast-Autor

Name: Rene Alter: Baujahr 1977, in 3. Generation Ganzjahrescamper ;-) Lieblingsreiseziele: Alpen mit viel Schnee & Sonne- Adria im Frühsommer Freizeitfahrzeug: Wohnwagen & Bus Hobbys: Camping, E-Bikes und alles was blinkt oder Stecker hat und fährt Beruf: Irgendetwas mit IT ;-)

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